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..:: Einweihung des KFV Brandschutzerziehungsanhängers vom 17.05.2011


Von Heike Klamant   

  „Trara – trara – trara, ja der Feuerwehrmann ist da“, sangen die Hofkirchner Kinder vergangene Woche, als an ihrer Schule der neue Brandschutzerziehungsanhänger des Landkreises Passau eingeweiht und erstmals vorgestellt worden war. Dazu hatten sich am Schulgelände Landrat Franz Meyer, Abordnungen der Feuerwehrführung und Feuerwehren, Bürgermeister Willi Wagenpfeil, Elternbeiräte, der Kindergarten, Schulkinder Lehrer und Eltern eingefunden. Pünktlich zu Beginn um 9 Uhr morgens begann es, wie aus Eimern zu schütten, trotzdem war der kleine Festakt draußen im Freien weitergeführt worden. Bezirksfeuerwehrpfarrer Gotthard Weiß segnete und weihte den Brandschutzerziehungsanhänger  würdig ein. Anschließend wurde die Wichtigkeit des Anhängers vorgestellt. Statistiken belegen, dass jeder dritte Brand fahrlässig von Kindern oder Jugendlichen verursacht wird, alljährlich finden sich unter den Brandopfern 200 tote Kinder. „Leichtsinn, kindliche Neugier, Unwissenheit und Fehlverhalten sind dabei die häufigsten brandauslösenden Ursachen“, so Kreisbrandrat Josef  Ascher und fügte hinzu: „Ziel der Brandschutzerziehung ist, Kinder und Heranwachsende wirklichkeitsnah, sachgerecht, problem- und handlungsorientiert auf die Gefahren von Feuer und Rauch hinzuweisen.“ Zu diesem Zweck wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Brandschutzerziehungsteam des Kreisfeuerwehrverbandes, der Kreisbrandinspektion und dem Landkreis Passau ein eigener Brandschutzerziehungsanhänger beschafft. Für die Ausstattung sorgten großzügige Spenden von Altrandrat Hanns Dorfner und Landrat Franz Meyer, deren Namen sind außen am Anhänger verewigt. Im Hänger befinden sich eine moderne Multimediaausstattung, ein Brandschutzerziehungskoffer mit eigener Telefonanlage zur Simulation von Notrufen sowie ein Rauchhaus der Versicherungskammer Bayern. Landrat Franz Meyer lobte diese vorbildliche Maßnahme der Erziehungsaufgabe, die die Feuerwehren im Landkreis leisten. „Erziehung muss kindgerecht sein, das direkte Erleben, Ausprobieren und Sehen ist besonders wichtig. Mit dem Anhänger wird die Erziehung zum Erlebnis. Aber zu diesem Erfolg gehört nicht nur die technische Ausrüstung, sondern immer zentral der Mensch“, beschreibt Landrat Meyer. Großes Lob und Dank gab es von allen anwesenden Grußrednern, so auch vom Hokirchner Bürgermeister Willi Wagenpfeil, der besonders stolz war, dass an seiner Heimatgemeinde erstmals der Brandschutzerziehungsanhänger vorgestellt worden war. „Helfen und helfen lernen, und die Grundschule Hofkirchen ist die erste, die das Lernen darf, dafür möchte ich allen danken, die das möglich gemacht haben. Dafür spricht auch die stets gute Zusammenarbeit zwischen Kommune, Landkreis und Schule“, lobte Willi Wagenpfeil. In der Turnhalle war die Ausstattung des Hängers aufgebaut worden, an verschiedenen Stationen erklärte dort Werner Hessheimer, der Beauftragte der Brandschutzerziehung im Landkreis Passau zusammen mit Feuerwehrkräften den Kindern, wie sich Brände vermeiden lassen oder wie man im Ernstfall richtig reagiert. Die Kinder waren sich sicher: „Das war ein toller Schultag, auch wenn wir klitschnass geworden sind!“


..:: Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt vom 15.05.2011


Hofkirchen (hk)  Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, so lautete die Devise zur Leistungsprüfung der Feuerwehrler. Alljährlich zum Maifest legen die Hofkirchner zusammen mit ihren Kameraden aus Nagold, Baden-Württemberg, ihr Leistungsabzeichen ab. Aus Hofkirchen waren diesmal neun Teilnehmer zum Abzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ angetreten,  Nagold stellte insgesamt 14 Teilnehmern zum Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“, welches sie in dieser Form zum ersten Mal ablegten. Die Abzeichen wurden jeweils in verschiedenen Stufen abgelegt. Schiedsrichter waren unter der Leitung von KBI Alois Fischl, KBM Georg Stelzer, KBM Josef Thoma, KBM Hans Höller und Heinz Vogl. Wie jedes Jahr war diese Leistungsprüfung auch ein gern wahrgenommener Termin für Bürgermeister Willi Wagenpfeil. Nach erfolgreichem Absolvieren stand dem zünftigen feiern im Maifest nichts mehr im Wege. Perfektes Wetter sorgte dafür, dass das von den Bürgern stets sehr gut angenommene Fest der Feuerwehr auch heuer wieder ein voller Erfolg war.


..:: Bericht zur Jahreshauptversammlung am 05.02.2011 vom 14.02.2011

Eine Mannschaft – ein Team, das zusammenhält. Die beförderten und ausgezeichneten Kameraden stellen sich zusammen mit Ehrenfahnenmutter, der Landkreisführung und der neuen Hofkirchner Feuerwehrführung gemeinsam zum Foto auf.

Hofkirchen (hk) Die Feuerwehr Hofkirchen hat mit einem Generationswechsel in der Führungsmannschaft eine neue Ära beschritten. Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Gasthaus Buchner standen die Wahlen der Feuerwehr-, und Vereinsführung im Mittelpunkt. Doch vorher gab es einen Blick zurück auf das vergangene Feuerwehrjahr. 42 Einsätze gab es zu bewältigen (meist technische Hilfeleistungen), besonders in Erinnerung blieb sicherlich allen der Einsatz nach dem verheerenden Unwetter im Juli, bei dem zahlreiche Keller überflutet und Straßen zerstört und unterspült worden waren. „Dass alles gut und vor allem unfallfrei abgelaufen waren, war dem guten Ausbildungsstand der Kameraden zu verdanken“, so Kommandant Alois Penzenstadler. Der Mitgliederstand beläuft sich derzeit auf 203. Bei der Jugendfeuerwehr sind dies 6 Mitglieder. Vorstand Dieter Waas führte in seinem Bericht die außerordentlichen Maßnahmen auf, die während des Jahres 2010 in Angriff genommen wurden. „Dazu gehören die Satzungsänderung, die Planung und Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage und der Bauabschnitt 2, der begonnen wurde“, erklärt Dieter Waas. Im Hinblick auf seinen Rücktritt als Vorsitzender ließ er ebenfalls die Höhepunkte der vergangenen Jahre seiner Amtszeit. Besonders in Erinnerung bleiben ihm das Jubiläum der Feuerwehr Nagold, die Planung und Erweiterung des Feuerwehrhauses, der Fahrzeughallenanbau mit Einweihung, der Jugendtag des Landkreises mit 350 Jugendlichen, das Spider-Murphy-Konzert und der Ankauf des Löschfahrzeuges mit Einweihung. Dieter Waas betonte ebenfalls wie Kommandant Alois Penzenstadler, dass ihre langjährige Freundschaft, die bereits in der damaligen Schulzeit besteht,  der Grundstein für die gute Zusammenarbeit gewesen ist. „Freilich gab es auch mal Diskussionen, doch wir haben uns immer wieder zusammengerauft, es waren auch stets unsere Frauen dahinter, dass wir zwei uns verstehen, von denen haben wir öfters einen `Landler` bekommen“, erzählt Waas mit lachendem Blick in die Runde. Kommandant und Vorstand war es gleichermaßen ein Anliegen, sich bei allen ihren Wegbegleitern während ihrer Amtszeit zu danken. „Gemeinde, insbesondere Bürgermeister Willi Wagenpfeil, Feuerwehrpfarrer Gotthard Weiß, Landkreisführung und Kameraden haben stets im Sinne der Wehr gehandelt und uns unterstützt“, betonten beide. Gerade auch beim Anbau an das Gerätehaus zeigte sich die enge Verbundenheit der Bevölkerung mit der Feuerwehr. Zahlreiche Spenden, materiell und finanziell und viele freiwillige Helfer hatten mit angepackt, um den Bau schnell voranzubringen.
Zu den Vereinsaktivitäten gehörte auch die Teilnahme an regionalen und überregionalen Veranstaltungen und Festlichkeiten. Lang war dabei die Liste, die Schriftführer Michael Türk vorgetragen hatte. Auch die Jugend ist fest in den Feuerwehralltag eingegliedert. Zu deren  Aufgaben gehörten die Teilnahme an Veranstaltungen, an Wissenstests und Jugendübungen. Im Jahr 2010 leistete die Jugendgruppe 35 Theorie- und Praxisstunden bei 20 Terminen für die feuerwehrtechnische Ausbildung. Ebenfalls war die Gruppe zur Stärkung der Kameradschaft und bei der Unterstützung des Vereines weitere 21 Mal mit insgesamt 63 Stunden im Feuerwehrhaus dabei.
Ein fester Bestandteil bei Mitgliederversammlungen sind die Ehrungen und Ernennungen verdienter Kameraden. Zur Oberfeuerwehrfrau ernannt wurde Susanne Lallinger, zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden Christian List, Martin Simmerl, Florian Simmet, Florian Weber und Martin Weber. Zum Oberlöschmeister ernannt worden sind Hans-Peter Binder und Christian Schneider.
Völlig überraschend erhielt KBM Georg Stelzer seine Ernennung zum Ehrenkommandanten. „Schos, Du bist der jüngste Ehrenkommandant, dem i je gratuliert hob“, so Pfarrer Gotthard Weiß bei der Urkundenverleihung. Für den aktiven Dienst erhielten eine Auszeichnung: Hubert Markmüller (40 Jahre), Alfons Buchner jun. (30 Jahre) und Florian Markmüller (10 Jahre).
Zu späterer Stunde standen die Neuwahlen an. „Ein nicht alltäglicher Moment“, beschrieb Wahlleiter Willi Wagenpfeil die Situation. Zum ersten Kommandanten wurde nach Nominierung Hans-Peter Binder mit einer Enthaltung gewählt. Ins Amt seines Stellvertreters war Christian Schneider gewählt worden. Sie lösen mit ihrer Diensteinführung den ehemaligen Kommandanten Alois Penzenstadler und Josef Rauch (Stellvertreter) ab und mit ihnen gibt es auch einen Generationswechsel an der Führungsspitze. Bei der Vorstandschaft gab es ebenfalls Neuerungen, wobei sich hier einige Personen der „alten Garde“ wiederfinden. Erster Vorstand wurde Josef Rauch, sein Stellvertreter Alois Penzenstadler. Florian Weber übernimmt das Amt des Schriftführers und Kassenwart wurde der bisherige Vorstand Dieter Waas. Kassenprüfer sind Anita Penzenstadler und Josef Sitzberger.
„Mit dieser Wahl gibt es bei der Feuerwehr einen neuen nicht alltäglichen Einschnitt. Der Generationswechsel erfolgte reibungslos, und ich bin mir auch sicher, dass mit der neuen Mannschaft die Zukunft der Feuerwehr weiterhin bestens funktionieren wird“, lobt Bürgermeister Willi Wagenpfeil. KBI Alois Fischl fügt hinzu: „Jetzt rutscht die erste Reihe in die zweite Reihe, Vorstand und Kommandant verlassen ihre Ämter und geben diese an die jüngere Generation weiter, doch beide bleiben als Funktionsträger dabei. Dies zeigt großes Vertrauen zueinander“. Nach der Übergabe von Erinnerungsgeschenken ergriff kurz vor dem offiziellen Schluss der neu ernannte erste Kommandant Hans-Peter Binder das Wort und verpasste kurzerhand seinem zurückgetretenen Vorgänger Alois Penzenstadler die Beförderung zum Oberbrandmeister. „Schaut`s es ned a, die Jungen preschen gleich mit frischem Wind voran“, lachte Bürgermeister Willi Wagenpfeil.





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